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Abgaswärmetauscher
Abwärme nutzen
Wärme aus Rauchgasen an Heisswasser, Thermoöl oder Verbrennungsluft übergeben. Bauart: Rohrbündel Typ GA.
Abwärme nutzen
In fast jedem Produktionsprozess entsteht Wärme, die ungenutzt abgeführt wird. Ein Abgaswärmetauscher gibt sie an Heisswasser, Thermoöl oder die Verbrennungsluft zurück — als Raumwärme, Brauchwarmwasser, Prozesswärme oder Fernwärme.
Wärme, die ohnehin entsteht
Bei der Energierückgewinnung wird die Abwärme genutzt, die in fast jedem Produktionsprozess ohnehin anfällt. Wo sie ungenutzt abgeführt wird, geht Energie verloren und die erwärmte Abluft belastet die Umgebung. Besonders lohnend ist die Rückgewinnung dort, wo dauerhaft Prozesswärme entsteht — etwa in Müllverbrennungsanlagen, Druckereien, Wäschereien und in der industriellen Fertigung.
Die zurückgewonnene Wärme kann Räume heizen, eine bestehende Heizungsanlage unterstützen, Brauchwasser erwärmen oder als Prozesswärme in den Betrieb zurückgeführt werden; mit weiteren Anlagen ist auch die Umwandlung in Strom oder die Einspeisung als Fernwärme möglich. ETS setzt seine Erfahrung im Wärmeaustausch dafür ein, dass Betriebe auf diesem Weg zu CO₂-Reduktion, Dekarbonisierung und einem sparsameren Umgang mit Ressourcen beitragen.
Typische Wärmequellen
- Rauchgase aus Verbrennungsmotoren
- Gasturbinen
- Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen (WKK)
- Industrieabluft und Trocknungsprozesse
Bei grösserem Staubanfall — etwa in der Müllverbrennung — kommt der Rauchgas-Wärmetauscher Typ GBR als Glattrohrregister zum Einsatz. Siehe Spezial-Wärmetauscher.
Häufige Fragen
Was ist ein Abgaswärmetauscher?
Ein Abgaswärmetauscher — oft kurz AWT — macht die Abwärme aus Produktionsprozessen nutzbar, statt sie ungenutzt an die Umgebung abzugeben. Je nach Bauart und Werkstoff arbeiten Abgaswärmetauscher mit unterschiedlichen Gasen und Brennstoffen und lassen sich in bestehende Anlagen integrieren. Typische Verwendungen der zurückgewonnenen Wärme sind Raumbeheizung, Wassererwärmung und — bei entsprechender Grösse — die Einspeisung als Fernwärme.
Welche Bauart setzt ETS dafür ein?
Den Rohrbündel-Wärmetauscher Typ GA: die Energie aus Rauchgasen von Verbrennungsmotoren, Gasturbinen oder WKK-Anlagen wird an Heisswasser, Thermoöl oder direkt an die Verbrennungsluft übergeben. In speziellen Anwendungen kann zusätzlich die Kondensationswärme der Rauchgase genutzt werden.
Warum wird das Abgas innerhalb der Rohre geführt?
Die Russpartikel im Abgas verlangen eine mechanisch reinigbare Bauart: der Gasstrom wird deshalb innerhalb der Rohre geführt, wo sich der Russ durch einfaches Durchstossen mit einem Putzstock entfernen lässt. Wird zusätzlich die Kondensationswärme genutzt, steigen die Anforderungen an den Werkstoff — bei saurem Kondensat kommen dafür in der Regel hochwertige rostfreie Stähle zum Einsatz.
In welchen Betrieben lohnt sich die Energierückgewinnung besonders?
Dort, wo dauerhaft Prozesswärme anfällt — etwa in Müllverbrennungsanlagen, Druckereien, Wäschereien und in der industriellen Fertigung. Wird die Abwärme ungenutzt abgeführt, geht Energie verloren und die erwärmte Abluft belastet die Umgebung.
Typische Einsatzgebiete dieser Bauart
Wie viel Abwärme fällt bei Ihnen an?
Senden Sie uns Gasmenge, Ein- und Austrittstemperatur und das Zielmedium — ETS prüft, welche Bauart die Wärme zurückholt.